StartRatgeber › Stilles Ertrinken: woran Eltern es erkennen

Stilles Ertrinken: woran Eltern es erkennen

Wer ans Ertrinken denkt, hat Bilder aus Filmen im Kopf: Rufen, Winken, Umsichschlagen. Die Wirklichkeit sieht anders aus, und genau deshalb wird sie so oft übersehen.

Warum Ertrinken meistens leise ist

Ein Mensch in Not kann nicht rufen. Sobald der Mund immer wieder unter die Wasseroberfläche gerät, geht die gesamte verbliebene Atmung fürs Luftholen drauf. Zum Sprechen bleibt nichts übrig. Auch Winken ist kaum möglich, weil die Arme instinktiv nach unten drücken, um den Kopf oben zu halten.

Das Ganze geht schnell. Bei kleinen Kindern kann es eine Sache von Sekunden sein, nicht von Minuten. Deshalb reicht es nicht, in Hörweite zu sein. Man muss hinsehen.

Diese Zeichen sollten Sie kennen

Die einfachste Regel

Kinder im Wasser sind laut. Wenn es plötzlich still wird, schauen Sie sofort nach. Und fragen Sie im Zweifel laut nach dem Namen: Wer antworten kann, bekommt Luft.

Was Sie tun

Sprechen Sie das Kind an. Reagiert es nicht, holen Sie es sofort heraus und rufen Sie um Hilfe. Im Schwimmbad ist immer Aufsichtspersonal da, sprechen Sie es direkt an, statt selbst zu improvisieren. Der Notruf ist die 112.

Dieser Beitrag ersetzt keine Ausbildung. Wenn Sie wirklich helfen können wollen, lernen Sie es richtig: In unserem Rettungsschwimmkurs üben wir Rettungs- und Schlepptechniken, Eigen- und Fremdrettung und die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Geleitet von einem zertifizierten s.u.b. International Lifeguard Instructor.

Das könnte Sie auch interessieren

Bereit für den ersten Schwimmzug?

Wählen Sie Ihren Standort, sehen Sie freie Plätze und buchen Sie direkt online.

Kursplatz sichern Frage stellen

Lieber direkt? +49 163 7073698 · info@schwimmschule-mantarochen.de

Kursplatz sichern WhatsApp Anrufen