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Ab welchem Alter ist ein Schwimmkurs sinnvoll?

Die kurze Antwort: Bei uns beginnt das Anfängerschwimmen ab 4,5 Jahren, der Seepferdchenkurs ab 5 Jahren. Die längere Antwort ist interessanter, denn das Geburtsdatum sagt weniger aus, als viele denken.

Worauf es wirklich ankommt

Schwimmen zu lernen ist keine Frage der Kraft, sondern der Koordination und der Konzentration. Ein Kind muss mehrere Dinge gleichzeitig tun: sich in einer ungewohnten Lage halten, gezielt atmen, Arme und Beine unterschiedlich bewegen und dabei einer fremden Person zuhören. Das gelingt den meisten Kindern etwa ab viereinhalb Jahren.

Diese drei Punkte sind uns wichtiger als das Alter:

Ist früher besser?

Babyschwimmen und Wassergewöhnung im Kleinkindalter sind schön und bauen Vertrauen auf. Schwimmen im eigentlichen Sinn lernt ein Kind dabei nicht, dafür fehlt schlicht die motorische Reife. Wer sein Kind mit drei Jahren in einen Schwimmkurs schickt, riskiert eher Frust als einen Vorsprung.

Und wenn mein Kind schon acht ist?

Dann ist überhaupt nichts verloren. Ältere Kinder lernen oft schneller, weil sie besser verstehen, was von ihnen verlangt wird. Unangenehm wird es nur, wenn ein Kind das Gefühl bekommt, etwas verpasst zu haben. Deshalb unterrichten wir in kleinen Gruppen mit ähnlichem Stand, damit niemand der Einzige ist, der noch nicht kann.

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