Baderegeln sind Teil jeder Abzeichenprüfung, vom Seepferdchen bis Gold. Wichtiger als das Aufsagen ist aber, dass Kinder verstehen, warum es sie gibt. Gehen Sie diese Punkte einmal gemeinsam durch.
Vor dem Schwimmen
- Nie mit vollem oder ganz leerem Bauch schwimmen. Beides macht schlapp.
- Erst abkühlen, dann rein. Besonders wichtig, wenn die Haut von der Sonne aufgeheizt ist.
- Nie überhitzt ins kalte Wasser springen. Der Kreislauf kommt sonst durcheinander.
Im Wasser
- Nur springen, wo es tief genug ist und wo niemand im Weg ist.
- Niemanden untertauchen, auch nicht im Spaß. Wer keine Luft bekommt, gerät in Panik, und Panik ist im Wasser das eigentliche Problem.
- Bei Gewitter sofort raus. Ohne Diskussion, auch wenn es noch weit weg klingt.
- Bei Kälte oder Müdigkeit raus. Wer zittert, hat keine Kraftreserven mehr.
Am See und im Freibad
- Nur dort baden, wo es erlaubt ist. Verbote stehen nicht zum Spaß da, meist gibt es Strömung, Sog oder Hindernisse unter Wasser.
- Nie in unbekanntes Wasser springen. Man sieht nicht, was auf dem Grund liegt.
- Luftmatratzen und Schwimmtiere sind Spielzeug, keine Rettungsmittel. Sie treiben schnell ab.
- Nie allein schwimmen gehen. Das gilt für Kinder wie für Erwachsene.
Kein Schwimmabzeichen ersetzt Aufsicht. Auch ein Kind mit Gold gehört am offenen Gewässer nicht ohne Erwachsenen ins Wasser. Und Schwimmflügel sind Spielzeug, kein Sicherheitsgerät.
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